Projektideen

Projektideen

Unter dem Dach des DHHH sind bereits verschiedene Kooperationen und Projektideen entstanden. Bei Interesse an einer Mitarbeit an den Projektideen nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

Die Vereinfachung der Durchführung und Abrechnung von Taxi-Krankenfahrten

Die Abwicklung von Taxi-Krankenfahrten ist ein aufwändiger Prozess. Dies können beispielsweise Fahrten zur Dialyse und zur onkologischen Chemo-/Strahlentherapie, Fahrten bei vergleichbaren Erkrankungen oder einer beeinträchtigten Mobilität sein.

Das Ziel des Projekts ist die Vereinfachung der Durchführung und Abrechnung von Taxi-Krankenfahrten mit den beteiligten Akteuren, indem erforderliche Dokumente digital übermittelt werden. Taxi-Krankenfahrten sind aufwändige Prozesse, die Schnittstellen zwischen dem behandelnden Arzt/Krankenhaus, dem Patienten, dem Taxiunternehmen und der zuständigen Krankenkasse einschließen. Für bestimmte Behandlungen bedarf es beispielsweise der Einreichung des Originals der „Verordnung einer Krankenbeförderung“, die der behandelnde Arzt ausstellt, bei der Krankenkasse des Patienten zur Prüfung der Übernahme der Transportkosten. Die Digitalisierung bietet mögliche Lösungen, um die Durchführung und Abrechnung von Taxi-Krankenfahrten einfacher und effizienter zu gestalten. Unter dem Dach des DHHH ist eine Arbeitsgruppe entstanden, die ein innovatives Konzept zur Vereinfachung der Durchführung und Abrechnung von Taxi-Krankenfahrten erarbeitet hat.


Ortung von Geräten im Krankenhaus

Aus dem Cross Cluster Workshop: „Logistik- trifft Gesundheit“ des DHHH ist hervorgegangen, dass Krankenhäusern erhebliche wirtschaftliche Schäden entstehen durch Geräte, die das Krankenhaus verlassen oder deren Auffinden einen hohen Suchaufwand erfordert. Betroffene Geräte sind beispielsweise Rollstühle und Endoskope. Die Möglichkeit der Ortung von Geräten bietet Mehrwerte, da diese so zügig für Wartungszwecke gefunden werden und verfügbare Kapazitäten von Krankenhausgeräten identifiziert werden können. Im Nachgang an den o.g. Workshop hat der DHHH Projekttreffen durchgeführt, um verschiedene technische Lösungsansätze mit Krankenhäusern und Entwicklern zu besprechen. Ziel des Projektvorhabens ist es, eine adäquate technische Lösung zu erarbeiten, die die Ortung von Krankenhausgeräten ermöglicht und somit zur Verminderung des wirtschaftlichen Schadens beiträgt. Ein Krankenhaus und ein Start-up verfolgen gemeinsam die Pilotierung einer technischen Lösung.


Der Einsatz von virtual Reality in der Notfallmedizin

Virtuelle Realität bietet die Möglichkeit Szenarien realitätsnah abzubilden. Dies ermöglicht es, Gefahren- und Notfallsituationen zu inszenieren und darin Handlungsabläufe zu trainieren, die sich in der Realität nicht oder nur aufwändig imitieren lassen. Einsatzkräfte können so die Bewältigung ebendieser Gefahren- und Notfallsituationen einüben und im Umgang mit notfallmedizinischen Instrumenten geschult werden (z.B. Feuerwehrangehörige, Notärzte, Rettungsassistenten und Notfallsanitäter). Zudem bieten die Simulationen die Möglichkeit, den Einsatz von notfallmedizinischen Instrumenten im Rahmen von Marketingaktivitäten, z.B. auf Messen, zu demonstrieren. Der DHHH hat ein Konsortium für diese Projektidee gebildet, das einen Antrag auf Förderung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung gestellt hat. Da dieser Antrag nicht bewilligt wurde, prüft das Konsortium weitere Finanzierungsmöglichkeiten.


Der Einsatz von künstlicher Intelligenz als Diagnoseassistent

Künstliche Intelligenz bietet u.a. das Potenzial Strukturen in Bildern zu erkennen und so ggf. als Diagnoseassistent eingesetzt zu werden. Der DHHH hat Entwickler von künstlicher Intelligenz und verschiedene Leistungserbringer in mehreren Treffen zusammengebracht, um die Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz als Diagnoseassistent zu besprechen.


Die Evaluation persönlicher Befindlichkeiten nach Prothesenoperationen

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer digitalen Lösung, einer App, zur Erfassung und Auswertung der persönlichen Befindlichkeiten von Patienten nach dem Erhalt von Prothesen oder Implantaten (PROMs: Patient Reported Outcome Measurements). Hier werden die Patienten direkt involviert und es sollen umfassendere Kriterien für die Erfolgsbeurteilung von Prothesen entstehen. Hierfür gilt es zunächst, komplementär zum Endoprothesenregister Deutschland (EPRD), geeignete Indikatoren aufzustellen und zu operationalisieren.  Die Erfassung der Patientendaten ermöglicht eine Evaluation und Identifikation von Handlungserfordernissen. Die gewonnenen Informationen dienen als Grundlage für eine optimale Versorgung und Behandlung von Patienten nach Prothesenoperationen und zur Vorbereitung von Patienten vor dem Erhalt von Prothesen/Implantaten. Zudem birgt die Kombination von intelligenten/vernetzten Prothesen/Implantaten mit einer Evaluationssoftware perspektivisch das Potenzial, die Prothesen/Implantate zu verbessern und patientenspezifisch zu optimieren. Diese Idee ist unter dem Dach des DHHH entstanden, der die Projektpartner für dieses Projekt zusammengebracht hat. Das Projekt wird gefördert durch das Förderprogramm zur Stärkung der Gesundheitswirtschaft von der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.


Förderberatung der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH

Die Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH bietet eine Förderberatung zum Förderprogramm zur Stärkung der Gesundheitswirtschaft der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz sowie zu weiteren Fördermöglichkeiten an. Mehr Information erhalten Sie hier.


News der GWHH

Call the expert! anstatt Meet the expert! Am 06.08. fand wieder unser telefonischer Start-up-Beratungstag statt.

Wie können die Gesundheitswirtschaft und die Luftfahrt voneinander profitieren, und welche branchenübergreifenden Wertschöpfungspotenziale ergeben...

Heute im Hub vom Digital Health Hub Hamburg stellt das Start-up Treat it vor: