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Jeder 7. Erwerbstätige in Hamburg arbeitet in der Gesundheitswirtschaft

Hamburg, 02. Juni 2017 Mit 169.000 Beschäftigten arbeitet jeder 7. Erwerbstätige in Hamburg in der Gesundheitswirtschaft. Jeder zehnte Euro der gesamten Bruttowertschöpfung wird in der Hansestadt in dieser Branche erwirtschaftet. Zu diesen Ergebnissen kommt eine von der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH (GWHH) in Auftrag gegebene Studie. Die Gesundheitswirtschaft ist für die Gesamtwirtschaft Hamburgs mit einem jährlichen Anstieg von 4,2 Prozent ein wesentlicher Wachstumsmotor. Dieses Wachstum entspricht einer Bruttowertschöpfung von 9,6 Milliarden Euro im Jahr 2015. Das Beschäftigungswachstum in der Gesundheitswirtschaft in Hamburg ist mit durchschnittlich 2,5 Prozent jährlich nationale Spitze. Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks begrüßt die Entwicklung der Branche, hat jedoch auch den drohenden Fachkräftemangel im Zuge der demografischen Entwicklung im Blick. Prüfer-Storcks: „Die Gesundheitswirtschaft ist weiterhin ein stetig wachsender Markt und damit eine ganz wesentliche Branche in Hamburg und der Metropolregion. In den vergangenen Jahren ist der Anteil an der Bruttowertschöpfung der regionalen Gesamtwirtschaft von 8,2 Prozent auf 9,8 Prozent gewachsen. Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Ein solches Wachstum erfordert jetzt und in Zukunft auch Fachkräfte, für deren Gewinnung und Ausbildung wir uns mit der GWHH einsetzen.“ Dr. Andreas Gent, Vorsitzender des Ausschuss für Gesundheitswirtschaft der Handelskammer und Vorstandsmitglied der HanseMerkur Versicherung, sieht die positive Entwicklung der Branche besonders in den Gesundheitsdienstleistungen begründet: „Hamburg ist eine Metropole für Gesundheitsdienstleistungen. Schon heute ist Hamburg in diesem Bereich nationale Spitze, wenn es um die wirtschaftliche Dynamik und die Bedeutung für den Arbeitsmarkt am Standort geht.“ Die Strahlkraft der Gesundheitswirtschaft und ihr Renommee gehen dabei weit über die Grenzen der Metropolregion Hamburg hinaus. Dies belegt beispielsweise der Anstieg der Exporte mit einem jährlichen Wachstum von 6,5 Prozent. Im Jahr 2015 betrug der Wert der Exporte rund drei Milliarden Euro. Auch im erweiterten Bereich der Gesundheitswirtschaft, wie z.B. dem Gesundheitstourismus, ist das Wachstum mit jährlich durchschnittlich 4,5 Prozent sehr dynamisch. Die Studie zur „Untersuchung der ökonomischen Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in Hamburg“ wurde im Auftrag der GWHH mit Unterstützung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Handelskammer Hamburg durch das WifOR-Wirtschaftsforschungsinstitut durchgeführt. Es wurde die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft Hamburg von 2006 bis 2015 analysiert. Die gesamte Studie finden Sie hier. Foto ©Annegret Hultsch

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