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Liebe Leserin, lieber Leser,
heute starten wir unseren Newsletter mit einem Thema in eigener Sache: Dr. Bernd Hillebrandt, mit dem ich seit 2012 gemeinsam die Geschäfte der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH geleitet habe, wird sich ab November neuen Aufgaben widmen, und zwar bei der Universitätsmedizin in Rostock.
Es ist immer bedauerlich, wenn ein guter Kollege geht, aber andererseits erweitern wir unser Netzwerk im Norddeutschen Raum, was ja auch eine schöne Sache ist. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Gute für den neuen Job!
Zudem freue ich mich sehr, dass Jan Quast, der unsere Aktivitäten bislang aus der Perspektive des Gesellschafters begleitet hat, seit 1. Oktober 2015 gemeinsam mit mir die Geschäftsführung übernommen hat. In der Rubrik „Gesundheitsköpfe" können Sie ihn näher kennenlernen.
Und was gibt es sonst noch? Eines unserer Projekte, das wir zum Abschluss gebracht haben, möchte ich hier noch vorab erwähnen, denn es geht eigentlich alle in der Gesundheitsbranche an. Die Gesundheitsbranche wächst stetig und deshalb ist es gerade für Schulabgänger wichtig zu wissen, welche Studiengänge und Ausbildungsberufe aus dem Bereich Gesundheit überhaupt angeboten werden. Mit einem neuen Online-Portal bieten wir besonders Schülerinnen und Schülern erste Informationen über Studiengänge und Ausbildungsberufe aus der Gesundheitsbranche auf einen Blick. Das neue Portal ist Ergebnis eines gemeinsamen Projektes der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH, der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, der Wissenschaftsbehörde und der Handelskammer Hamburg und steht ab sofort unter www.berufsziel-gesundheit.de zur Verfügung.
Viel Freude bei der Lektüre unserer weiteren News und einen schönen Herbst wünscht Ihnen
Ihre Gabriele Rose |
INHALTSVERZEICHNIS
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| GesundheitsMETROPOLE | ||
| Neues Angebot für kleine und mittlere Unternehmen: Checklisten "Gesundheit im Betrieb" |
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Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es oftmals nicht einfach, Gesundheitsangebote für Mitarbeiter in den Arbeitsalltag zu integrieren. In unseren neuen Checklisten „Gesundheit im Betrieb“ informieren wir gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg, wie Unternehmen gesundheitsfördernde Maßnahmen in Betrieben mit nur wenigen Mitarbeitern und geringen finanziellen Mitteln umsetzen können. Diese vier Checklisten wurden erarbeitet: "7 Gründe, warum sich betriebliche Gesundheitsförderung für Sie lohnt, "6 Gesundheits-Fakten, die Sie für Ihr Unternehmen beachten sollten", "11 Gesundheits-Ideen, wie Sie Ihren Mitarbeitern und sich etwas Gutes tun" und "8 Tipps, wo Sie Angebote für die Betriebliche Gesundheitsförderung Ihrer Mitarbeiter erhalten".
Weitere Informationen sowie die Checklisten finden Sie unter: |
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| Modellprojekt gestartet: "Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz" |
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Gesundheit und das Leistungsvermögen der Beschäftigten sind für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ein wichtiger Faktor. Trotz zahlreicher Empfehlungen und Handlungshilfen wissen viele Betriebe nicht, wie sie das Thema psychische Belastung am Arbeitsplatz konkret anpacken können. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und die Handelskammer Hamburg haben deshalb im Herbst 2015 ein bundesweit einmaliges Modellprojekt gestartet, um exemplarisch 20 Unternehmen bei der „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung“ am Arbeitsplatz zu unterstützen. Die gewonnenen Erkenntnisse des wissenschaftlich begleiteten Projektes sollen genutzt werden, um Informations- und Beratungsangebote der Kammer und der Stadt gezielt weiter zu entwickeln.
Die Betriebe werden durch eine Erstberatung und Bestandsaufnahme des Amtes für Arbeitsschutz vor Ort unterstützt. Sie erfahren dabei, welche Belastungsfaktoren sie beurteilen müssen und erhalten Hinweise für das weitere Vorgehen. In einer Zweitbesichtigung wird dann die entwickelte Gefährdungsbeurteilung bewertet. Dadurch können Unternehmen einen wesentlichen Schritt für eine bessere Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.hk24.de |
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| Veranstaltungsankündigungen | ||
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5. Fachkongress: „Betriebliche Zukunft in Motion“ Unter dem Motto „Betriebssport als Instrument der betrieblichen Gesundheitsförderung“ findet der 5. Fachkongress „Betriebliche Zukunft in Motion“ am 11. November 2015, von 10 bis 16 Uhr im CCH statt. Die Vortragsthemen reichen von „Betriebssport und psychische Gesundheit“, über „Das neue Präventionsgesetz“ bis hin zu „Gesundheitsorientierter Mitarbeiterführung“. Parallel dazu präsentieren sich Gesundheitsdienstleister rund um das Thema Betriebssport auf der angegliederten Fachmesse. Der Betriebssportverband e.V. organisiert den Kongress in Kooperation mit der Handelskammer Hamburg und der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH.
Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie unter: www.bsv-hamburg.de |
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| Veranstaltungsrückblicke | ||
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Branchenforum Gesundheitswirtschaft: „Gesundheitsmarkt Dänemark – Ein Blick über die Grenze“ Unser Nachbarland Dänemark ist bei den Themen E-Health-Anwendungen und Gesundheitsförderung in Unternehmen bereits vorbildlich aufgestellt. Das diesjährige Branchenforum am 28. September 2015 stand daher unter dem Fokus „Gesundheitsmarkt Dänemark – Ein Blick über die Grenze“. Professor Dr. Bosco Lehr von der Fachhochschule Flensburg stellte das dänische Gesundheitssystem vor. Geheimnis des dänischen Erfolges sei insbesondere eine enge Kooperation zwischen der Privatwirtschaft und den Regionen. Im Anschluss informierten sich die rund 60 Teilnehmer über innovative Gesundheitskonzepte und diskutierten, welche Ansätze sich auf Deutschland übertragen lassen. Das Branchenforum wird jedes Jahr gemeinsam von der IHK Schleswig-Holstein und der Handelskammer Hamburg ausgerichtet.
Weitere Informationen sowie die Vorträge finden Sie unter: www.hk24.de
Infoveranstaltung für Gründer in der Gesundheitswirtschaft: Fördermöglichkeiten Die Gesundheitswirtschaft ist eine Branche, die sich aufgrund des demografischen Wandels, eines wachsenden Gesundheitsbewusstseins und des medizinisch-technischen Fortschrittes dynamisch entwickelt. Nicht nur Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegedienste, sondern auch zahlreiche andere Unternehmen agieren entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Industrie, Forschung, Handel, Tourismus und den Beratungs- und Freizeitdienstleistungen. Und das bringt enorme Impulse für die Gesundheitswirtschaft.
In unserer Veranstaltung am 8. Oktober 2015 zeigten unsere Referenten auf, welche unterschiedlichen Möglichkeiten der Förderung es in der Gesundheitswirtschaft in Hamburg gibt. Gründungsberater René Grothkoop, stellte die Angebote der Handelskammer für Gründer und Jungunternehmen vor. Dr. Bernd Hillebrandt von der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH gab einen Überblick über die Markchancen und Fördermöglichkeiten in der Gesundheitsbranche. Martina Oesterer vom IFB Beratungscenter Wirtschaft und Dr. Heiko Milde von der Innovationsstarter Hamburg GmbH stellten die verschiedenen Förderprogramme in Hamburg vor. Im Anschluss wurde es praxisnah: Benjamin Boß und Arne Nielsen von der simplanity GmbH sowie Sebastian Metz von der Byosens GmbH berichteten, welche Förderprogramme für die Realisierung ihrer Vorhaben hilfreich waren.
Weitere Informationen sowie die Vorträge finden Sie unter: www.gwhh.de
Hamburg – Gesundheitsmetropole mit Leuchtkraft: „Fachkräfte sichern – wie gelingt´s?“ Viele Betriebe der Gesundheitswirtschaft können offene Stellen ein Vierteljahr oder länger nicht besetzen. Besonders betroffen sind die Gesundheits- sowie die sozialen Dienstleistungen. Gleichzeitig wird sich die Anzahl pflegebedürftiger Menschen und damit die Nachfrage nach ambulanten und stationären Pflegeleistungen weiter erhöhen. Aber auch in anderen Bereichen, beispielsweise in der Medizintechnik und der Pharmabranche treten – wenngleich weniger – Probleme bei der Stellenbesetzung auf.
In der Veranstaltung am 14. Oktober 2015 informierte Prof. Heinz Lohmann, Lohmann konzept GmbH, über Entwicklungen, wie die zunehmende Digitalisierung, die sich auf die Beschäftigten der Gesundheitswirtschaft auswirken. Anschließend stellten Michael van Loo, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, und Katja Cramer, AstraZeneca GmbH, ihre Strategien und Maßnahmen vor, um Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.
Weitere Informationen sowie die Vorträge finden Sie unter: www.hk24.de |
| GesundheitsREGION DER ZUKUNFT |
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| Traumjob in der Gesundheitsbranche finden: Hamburg startet Online-Portal www.berufsziel-gesundheit.de für Gesundheitsberufe | ||
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Ab sofort können Gesundheitsberufe in Hamburg auch auf einer eigenen digitalen Plattform recherchiert werden. Mit dem neuen Online-Portal wird der Zugang zu den vielfältigen Ausbildungswegen im Gesundheitsbereich erleichtert und die zahlreichen Möglichkeiten in der Stadt Hamburg aufzeigt. Die Plattform bietet besonders Schülerinnen und Schülern erste Informationen über Studiengänge und Ausbildungsberufe aus der Gesundheitsbranche auf einen Blick und sorgt für eine schnelle Orientierung. Dies konnte auch direkt am 22. und 23. September 2015 im Rahmen der Hanseatischen Lehrstellenbörse am Stand der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH am PC getestet werden, wo das neue Internetangebot vorgestellt wurde.
Das neue Portal ist Ergebnis eines gemeinsamen Projektes der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH, der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, der Wissenschaftsbehörde und der Handelskammer Hamburg. Es wird gefördert aus den Mitteln der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und unterstützt durch den Verein Gesundheitsmetropole Hamburg.
Weitere Informationen finden Sie unter: |
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| "Ausbildungserfolg in der Pflege verbessern": Mehr Ausbildungsabschlüsse - mehr Fachkräfte | ||
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Am 9. und 10. Oktober 2015 fand der 13. Gesundheitspflege-Kongress, veranstaltet von Springer Medizin, mit mehr als 800 Besuchern statt. Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, begrüßte die Teilnehmer zu dem zweitägigen Fachkongress im Radisson Blu Hotel in Hamburg.
In einem Programmteil stellten die Projektpartner Albertinen und GWHH das Hamburger Modellprojekt vor. Gemeinsam mit Entscheidern und Mitarbeitern aus der Gesundheits- und Pflegebranche wurden in diesem Workshop, am Beispiel der Entwicklung einer Ausbildungsplatz- und Bewerberbörse für Pflegeberufe, Ideen für die Gewinnung von Auszubildenden diskutiert. Genannt wurden u.a. die Verbesserung der Wohnsituation in Hamburg sowie eine breitere Bewerbung der Attraktivität der Pflegeberufe, unabhängig von den Karrieremöglichkeiten innerhalb der Branche. Darüber hinaus wurden in Gruppenarbeiten Vorschläge für die Etablierung von Coachingmaßnahmen für Auszubildende zur Verringerung von Ausbildungsabbrüchen in der Pflege erarbeitet. Hervorzuheben sind hier die Bereitstellung von Räumen und Personal an Pflegeschulen, sowie eine regelhafte Finanzierung von Schulungen für Lehrkräfte als Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung.
Alle weiteren Kongress-Highlights auf einem Blick finden Sie auf der Kongresshomepage: www.gesundheitskongresse.de
Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter: |
| GesundheitsTRENDS |
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| Letzte Chance: Ausschreibungsfrist für Hamburger Gesundheitspreis 2015 endet |
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Alle zwei Jahre verleiht die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. den Hamburger Gesundheitspreis – 2015 bereits zum neunten Mal. Der Preis zeichnet Unternehmen aus, die sich über ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinaus für den Schutz und die Förderung der Gesundheit ihrer Beschäftigten einsetzen. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Thema „Beschäftigte beteiligen“. Jedes Hamburger Unternehmen – unabhängig von der Betriebsgröße kann sich bewerben: Es gibt je einen Preis für Klein-, Mittel- und Großbetriebe. Die Jury bewertet die Konzepte für betriebliche Gesundheitsförderung sowie die Qualität der ergriffenen Maßnahmen. Der Hamburger Gesundheitspreis wird am 13. April 2016 anlässlich des „Gesundheitstages der Hamburger Wirtschaft" in der Handelskammer Hamburg verliehen. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2015.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.hag-gesundheit.de |
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| DIHK-Gesundheitsreport Frühsommer 2015: In der Gesundheitswirtschaft stehen die Zeichen auf Wachstum | ||
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Die Gesundheitswirtschaft nahm im Frühsommer 2015 weiter Fahrt auf und blickt nach den zwischenzeitlich etwas vorsichtigeren Erwartungen vom Jahresbeginn nun wieder optimistischer in die Zukunft. Die positive Stimmung zieht sich der Umfrage zufolge durch beinahe alle Zweige der Gesundheitswirtschaft. Insbesondere in der Pharma- und Medizintechnik laufen die Geschäfte gut, und auch bei den Gesundheitsdienstleistern stehen die Signale auf Wachstum. Die Zuversicht schlägt auf die Investitionsabsichten und insbesondere die Beschäftigungsplanungen durch, wo in diesem Sommer Rekordwerte erreicht wurden. Das sind einige Ergebnisse einer Sonderauswertung der DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2015, an der sich rund 23.000 Unternehmen beteiligten, darunter mehr als 670 aus der Gesundheitswirtschaft.
Weitere Informationen sowie den kompletten Report finden Sie unter: www.dihk.de |
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Fehlzeitenreport AOK: Viele Pflegekräfte in Hamburgs Heimen sind krank |
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Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen sind in Hamburg am längsten krankgeschrieben. Sie fehlten im vergangenen Jahr an 29 Tagen im Durchschnitt. Gerade die Berufe in der Altenpflege seien hohen psychischen Belastungen ausgesetzt. Das geht aus dem neuen Report der Krankenkasse AOK zur Arbeitsunfähigkeit der Hamburger Versicherten hervor. Bundesweit geht fast jeder sechste Fehltag in der Altenpflege auf eine psychische Erkrankung zurück. Jeder Hamburger AOK-versicherte Beschäftigte war im vergangenen Jahr durchschnittlich an 19 Tagen arbeitsunfähig. Der Hamburger AOK-Report 2014 umfasst Daten zur Arbeitsunfähigkeit von 130.000 erwerbstätigen Versicherten.
Weitere Informationen sowie den Report finden Sie unter: |
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| ESF-Förderprogramm "unternehmensWert:Mensch" - Start der Prozessberatung |
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Seit dem 1. Oktober 2015 können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine geförderte Prozessberatung im Rahmen des Programms unternehmensWert:Mensch in Anspruch nehmen. In folgenden vier Handlungsfeldern sind Beratungen möglich: Personalführung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit, Wissen und Kompetenz. Das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch bietet KMU Beratungsmöglichkeiten für ihre Personalkonzepte. Dazu bietet es eine geförderte Prozessberatung direkt vor Ort in den Unternehmen. Nachdem in der Modellphase von unternehmensWert:Mensch Beratungen nur in ausgewählten Regionen möglich waren, richtet sich das Programm nun an KMU in ganz Deutschland.
Für die KMU sind insgesamt 102 Erstberatungsstellen die ersten Ansprechpartner in der Region. Sie prüfen im Rahmen einer Erstberatung die Förderfähigkeit der Unternehmen, ermitteln den Beratungsbedarf und geben die so genannten Beratungsschecks aus, mit denen die Prozessberatung möglich wird. Die Prozessberater sind Experten auf dem Feld der Personalpolitik und führen die Beratung vor Ort in den Unternehmen durch.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.unternehmens-wert-mensch.de |
| GesundheitsKÖPFE |
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| Jan Quast: Neuer Geschäftsführer der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH |
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„Die Gesundheitswirtschaft umfasst schon heute jeden siebten Arbeitsplatz in Hamburg. Die Branche ist krisenfest und wachstumsstark. Damit das so bleiben kann, muss sie sich ständig weiter entwickeln, um angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels, des technischen Fortschritts und des Kostendrucks im Gesundheitswesen auch im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Senat und Handelskammer unterstützen die Branche dabei und fördern die Vernetzung auch clusterübergreifend. Fest im Fokus der Aktivitäten der gemeinsame Clusteragentur ist dabei die stetige Fortentwicklung der gesundheitlichen Versorgung in Hamburg“, so Jan Quast, neuer Geschäftsführer der Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH (GWHH).
Jan Quast (49) leitet die Abteilung „Gesundheitswirtschaft, Internationales, Beteiligungen“ in der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV). Der Diplom-Kaufmann, der die GWHH schon seit 2011 inhaltlich begleitet und beteiligungsrechtlich betreut hat, ist zum 1. Oktober 2015 von den beiden Gesellschaftern Handelskammer Hamburg und Freie und Hansestadt Hamburg zum Geschäftsführer der GWHH bestellt worden. Der gelernte Bankkaufmann kann auf vielfältige Erfahrungen aus Tätigkeiten in der Behörde für Inneres, dem Personalamt und der Finanzbehörde sowie als Geschäftsführer eines Tagungs- und Hotelbetriebs zurückgreifen. So wie die Geschäftsführerin Dr. Gabriele Rose weiterhin auch in der Handelskammer wirkt, bleibt Jan Quast ebenfalls seiner Leitungsfunktion in der BGV treu. Von diesem Modell versprechen sich die beiden Gesellschafter zusätzliche Synergieeffekte zugunsten der Förderung der Gesundheitswirtschaft in Hamburg. |
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| Dr. Stephanie Wunsch: Geschäftsführerin der auxiliar GmbH und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll |
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„Im Jahr 2030 ist es selbstverständlich, dass in unserer Gesellschaft offen und ohne zu entwerten über psychische Erkrankungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten gesprochen wird. Gleichzeitig sind die verschiedenen klinischen und außerklinischen, ambulanten und stationären Gesundheits- und Sozialdienstleistungen noch besser vernetzt, integriert und aufeinander abgestimmt“, sagt Dr. Stephanie Wuensch, Geschäftsführerin der gemeinnützigen auxiliar GmbH und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll.
Die ehemalige Oberärztin des Krankenhauses Nord Ochsenzoll ist Psychiaterin, Neurologin und Psychotherapeutin und seit 2010 Geschäftsführerin der auxiliar Gesellschaft mbH, einem Tochterunternehmen der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll, sowie Vorstandsvorsitzende der Stiftung. Vor ihrem Wechsel in die Geschäftsführung leitete sie mehrere Jahre lang das Therapiezentrum Psychose und Sucht, eine medizinische Rehabilitationseinrichtung, die zur auxiliar GmbH gehört und Rehabilitanden aus dem gesamten Bundesgebiet aufnimmt. In der auxiliar GmbH werden verschiedene außerklinische medizinische, soziale und pflegerische Dienstleistungen im Rahmen stationärer und ambulanter Einrichtungen erbracht. In der besseren Verzahnung verschiedener Gesundheits- und Sozialdienstleistungen, die sich an den Bedarfen des einzelnen Patienten orientieren, sieht Dr. Wuensch eine der Hauptaufgaben von Leistungserbringern und Kostenträgern und zugleich eine der größten Chancen für die Betroffenen. Einer ihrer Schwerpunkte als Vorsitzende des Stiftungsvorstands liegt darin, in der Öffentlichkeit Verständnis für seelische Erkrankungen zu entwickeln und Ängste abzubauen, so dass Behandlungsmöglichkeiten besser genutzt und wirksamer werden.
Die Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll ist Mitglied im Verein Gesundheitsmetropole Hamburg e.V. |
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| Werner Koch: Zweiter Vorsitzender der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft |
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„2030 werden sich die Versorgungsstrukturen zwischen Metropolen und ländlichen Regionen noch stärker differenziert haben, als es heute bereits der Fall ist. Hamburgs Krankenhäuser haben 2030 eine noch größere Verantwortung für die Versorgung der Bevölkerung einer wachsenden Metropolregion mit hochspezialisierter Krankenhausmedizin. Telemedizinische Vernetzung und digitaler Informationsaustausch ist in der Versorgungsroutine nicht mehr wegzudenken und beziehen wesentlich stärker als heute die Patienten aktiv mit ein. Die heute tradierten Sektoren sind 2030 durch die kommunikationsgetriebenen neuen Strukturen und die daraus folgende veränderte Zusammenarbeit weitgehend überwunden“, so Werner Koch, Zweiter Vorsitzender der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG).
Die Mitgliederversammlung der HKG hat auf ihrer Sitzung im Juni 2015 ihren Zweiten Vorsitzenden neu gewählt. Werner Koch tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Fokko ter Haseborg an. Werner Koch ist Vorsitzender der Geschäftsführung des Kath. Marienkrankenhauses und langjähriges Mitglied im Vorstand der HKG. Bis zum Jahresende wird Werner Koch gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden der HKG, Dr. Christoph Mahnke (Mitglied der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH), die Interessen der Hamburger Krankenhäuser vertreten. Zum Jahresende 2015 werden die Vorsitzenden der HKG für die neue Amtszeit ab 2016 neu gewählt. |
| GesundheitsKALENDER |
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Sprechtag für die Gesundheitswirtschaft (3. November 2015)
5. Perspektivische Fachkongress „Betriebliche Zukunft in Motion“ (11. November 2015)
12. Gesundheitstag der Hamburger Wirtschaft (13. April 2016) |
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