Hamburger Netz Psychische Gesundheit
Im Jahr 2008 wurde Hamburg aus 86 Bewerbern als eine von 20 Regionen im BMBF-Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft" ausgewählt. Nach der zweiten Wettbewerbsphase 2009 und einer anschließenden Fokussierung auf psychische Erkrankungen gewann das Netzwerk Psychische Gesundheit im Mai 2010 als eine von 5 Regionen den Wettbewerb und damit den Titel „Gesundheitsregion der Zukunft".
Mehr als 60 Hamburger und nationale Experten, Hamburger und nationale Verbände, Institutionen und Organisationen, Krankenkassen sowie andere Akteure aus Politik und Wirtschaft haben sich hierzu zusammengeschlossen. Damit können nachhaltige Prozessinnovationen im Bereich psychische Gesundheit geschaffen und deren Umsetzung in tragfähige Geschäftsmodelle für Gesundheitsdienstleistungen sichergestellt werden. Das Netzwerk Psychische Gesundheit besteht aus 11 Teilprojekten. Fünf Teilprojekte fördern psychische Gesundheit krankheitsübergreifend in den Bereichen Aufklärungskampagne, Kommunikationsplattform, Betriebliche Gesundheit, Selbstmanagementförderung in der hausärztlichen Praxis und Selbst- und Familienhilfe. Zudem entstehen fünf indikationsspezifische Gesundheitsnetze, in deren Fokus Versorgungsstruktur, Wirksamkeit und Effizienz der Versorgung stehen. Die zugrunde liegenden Indikationsbereiche sind Psychose, Depression, somatoforme Störungen, Magersucht und Bulimie und Alkohol im Jugendalter. Ein übergeordnetes Teilprojekt dient der methodischen Qualitätssicherung der wissenschaftlichen Evaluationen der Teilprojekte, der Evaluation der einzelwirtschaftlichen Dienstleistungsproduktivität sowie der gesundheitsökonomischen Begleitforschung. Angeschlossen an die Gesamtprojektleitung sind vier Stabsfunktionen: Projektstrategie gepaart mit einer Forschung- und Transferstelle Dienstleistungsgeschäftsmodelle sowie die beiden Koordinationsstellen Ambulante Netzwerke und Partizipation und Trialog.
Psychenet-Struktur (PDF, 2,2 MB)
weiter Informationen finden Sie auf www.psychenet.de
Projektleitung Organisation:
Dr. Bernd Hillebrandt
Andreas Brandes
Projektleitung Wissenschaft:
Prof. Dr. Dr. Martin Härter Prof. Dr. Martin Lambert
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